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Eine Gruppe von Personen, die vor einer Leinwand sitzen und stehen.
Dienstag, 10. März 2026
Nachhaltigkeit
Veranstaltungen

GrønBusiness Future Day: Zukunft geht nur gemeinsam – Kooperation als Schlüssel zur Nachhaltigkeit

Die Abschlussveranstaltung des deutsch-dänischen Interreg-Projekts GrønBusiness zeigte deutlich: Nachhaltige Transformation gelingt nur gemeinsam – und die Zusammenarbeit soll auch nach Projektende weitergehen.

Drei Jahre Projektarbeit – und ein gemeinsamer Blick nach vorn

Das Interreg-Projekt GrønBusiness läuft seit April 2023 und wird noch bis März 2026 fortgeführt. Finanziert wird es mit 1,8 Millionen Euro aus dem Interreg 6A Deutschland-Danmark Programm, das Gesamtvolumen liegt bei rund 2,8 Millionen Euro. Die acht Partnerorganisationen aus Schleswig-Holstein und Dänemark - darunter auch die Wirtschaftsförderung Rendsburg-Eckernförde (WFG RD-ECK) - nutzen die Projektzeit, um Unternehmen der deutsch-dänischen Grenzregion auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit zu unterstützen.

Minister: Klimaschutz und Wirtschaft gehören zusammen

In seinem schriftlichen Grußwort betonte Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen, dass Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg kein Widerspruch seien. Dieser Gedanke leitete über zu einem Tag voller Vorträge, Workshops und Diskussionen über neue Wege der nachhaltigen Zusammenarbeit.

Impulse zu Kooperation, Energie und Klimawandel

Besonders viel Resonanz erhielt der Vortrag von Lisa Buddemeier (PantaRhei Integral Consulting). Unter dem Motto „Konkurrenz kostet Kraft – Kooperation gibt Energie“ rief sie dazu auf, Netzwerke bewusst aufzubauen und Synergien zu nutzen – ein Kerngedanke des gesamten Projekts.

Klimawissenschaftler Prof. Dr. Pao-Yu Oei (Europa-Universität Flensburg) machte in seiner Keynote klar, warum schnelles Handeln zwingend notwendig ist. Zwar sei der Klimawandel nicht vollständig aufzuhalten, aber jedes vermiedene Grad Erwärmung sei entscheidend.

Im anschließenden Workshop zeigte ESG-Beraterin Anje Kluth (Sustaineration), wie Klimarisiken und -chancen aussehen können – und wie die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Dänemark als Innovationsmotor dienen könnte.

Industrielle Symbiose als Zukunftsmodell

Wie praktisch gelebte Kooperation aussehen kann, demonstrierte Nadejda Ulstrup-Hansen mit dem Symbiosis Game der weltweit bekannten Kalundborg Symbiose. In dem Planspiel erleben Teilnehmende, wie die Abwärme oder das Wasser eines Unternehmens zur Ressource für ein anderes wird. Ulstrup-Hansen betonte: „Wenn man selbst sieht, wie Unternehmen Ressourcen teilen können, wird das enorme Potenzial von Kooperation greifbar.“

Netzwerk soll über Projektende hinaus bestehen bleiben

Auch wenn das Projekt GrønBusiness im März 2026 offiziell endet, war die Stimmung bei der Abschlussveranstaltung eindeutig: Die Zusammenarbeit soll fortgesetzt werden. Das entstandene Netzwerk gilt vielen Beteiligten bereits jetzt als wertvolle Grundlage für weitere Projekte.

Kevin Dominique Bröde, Leiter Nachhaltigkeitsmanagement der Förde Sparkasse, fasste die Wirkung des Tages zusammen: „Nachhaltigkeit wird konkret, wenn Menschen Verantwortung übernehmen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Genau solche Formate machen Mut.“

Über GrønBusiness

Die Projektregion erstreckt sich von der deutsch-dänischen Nordseeküste über Schleswig-Holstein und Süddänemark bis nach Seeland. Beteiligt sind auf dänischer Seite Business Esbjerg, Kalundborgegnens Erhvervsråd, Sorø Erhverv sowie die Syddansk Universitet Sønderborg. Schleswig-Holsteinische Partner sind die Wirtschaftsförderungen Nordfriesland und Rendsburg-Eckernförde, die Hochschule Flensburg und die KielRegion, die die Gesamtleitung übernimmt.

Weitere Informationen: www.groenbusiness.eu

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