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Corona-Krise: Fünf Wochen im Dauereinsatz für Unternehmen

Rendsburg, 17.04.2020. Die Corona-Pandemie hält auch die Wirtschaftsförderung des Kreises Rendsburg-Eckernförde (WFG) seit fünf Wochen fest im Griff. Kai Lass, Geschäftsführer der WFG, zieht eine positive Zwischenbilanz. Schließlich konnte zahlreichen Unternehmen im Kreis in ihrer Not durch Einzelberatungen und der Bereitstellung von Informationen auf der Webseite der Wirtschaftsförderung geholfen werden.

„Die letzten Wochen sind für uns wie im Fluge vorbeigerauscht. Uns war und ist es immer noch wichtig, für die zirka 12.000 Unternehmen und Selbstständigen im Kreis da zu sein – als Ansprechpartner und Ratgeber“, betont Kai Lass, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Rendsburg-Eckernförde mbH & Co. „Um dieses Ziel zu erreichen haben wir in kürzester Zeit auf unseren Kommunikationskanälen Informationen zusammengestellt, damit die betroffenen Unternehmen so schnell wie möglich eine Übersicht über Hilfsprogramme, Fördermittel und Soforthilfen bekommen“, berichtet Lass weiter.

Und diese Hilfe wird angenommen. Seit Mitte März unterstützt die WFG beispielsweise die Kreisverwaltung direkt im Krisenstab. Hier wurde eine eigene Telefonnummer für Arbeitgeberfragen und eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Über 1.000 Anfragen gingen in den letzten Wochen darüber ein – von allgemeinen Fragen, wie ein Pandemie-Plan erstellt wird, bis zu konkreten Fragen zum Soforthilfe-Programm des Landes. Die Telefonhotline wird mittlerweile über das Call-Center der Kreisverwaltung bedient. Hier gehen im Schnitt immer noch 40 Anrufe pro Tag ein. Parallel wurde eine Informationsseite auf der WFG-Webseite integriert. Unter wfg-rd.de/coronavirus-hilfe finden Unternehmen und Selbstständige u. a. Tipps wie Pandemie-Pläne erstellt werden oder welche finanziellen Hilfsprogramme es für die einzelnen Branchen gibt. „Wir haben von Anfang an die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) unterstützt und pro aktiv unsere Hilfe bei der Antragsstellung angeboten“, sagt Lass und erklärt weiter, „Nach den Rückmeldungen aus den Telefon- und E-Mail-Anfragen wussten wir bereits, dass das Soforthilfe-Programm bei den Unternehmen und Selbstständigen sehnsüchtig erwartet wurde und dass die IB.SH sicherlich mit Anträgen überrannt wird.“

Sehr beliebt sind auch die Kurz-Interviews, die die WFG auf ihrer Webseite zur Verfügung gestellt hat. Experten erklären hier beispielsweise, wie Steuern und Sozialversicherungsbeiträge gestundet werden können, Kurzarbeit beantragt werden kann und wie Unternehmen sich in dieser Pandemie aufstellen sollten. Zusätzlich gibt es kostenlosen Webinare über die Unternehmen wichtige Informationen erhalten. Hier konnten bis zu 300 Teilnehmer pro Webinar gezählt werden.

„Wir können behaupten, dass wir in den letzten fünf Wochen, zumindest statisch gesehen, jedes zweite Unternehmen im Kreis beraten haben“, zieht Kai Lass als Fazit. Und noch ist die Krise nicht vorbei. „Wir wollen aber auch in den kommenden Wochen unsere Hilfe anbieten, wenn nun die ersten Lockerungen erfolgen. So planen wir beispielsweise kleine Filme zu erstellen, in denen Unternehmen aus dem Kreis vorgestellt werden, die in der Krise besonders kreativ neue Geschäftswege für sich erschlossen haben. Außerdem wollen wir noch weitere kostenlose Informationen für Unternehmen erstellen, die wir als downloadfähige Dokumente auf unserer Webseite bereitstellen, um so weitere Mehrwerte zu schaffen,“ sagt Geschäftsführer Kai Lass.

Einen Ausblick wagt Lass abschließend auch: „Die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Verbänden, Politik und Wirtschaft ist bemerkenswert. Zudem erleben wir viele Unternehmen, die sich vorbildlich auf diese unverschuldete, schwierige Zeit eingestellt haben. Daher ist mein persönlicher Eindruck ist, dass wir als Kreis auch ein Stück weit gestärkt aus der Krise hervorgehen werden.“

Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler erreichen die Wirtschaftsförderung des Kreises unter 04331-13 11 15, per E-Mail oder über die Corona-Hilfeseite der WFG: wfg-rd.de/coronavirus-hilfe/

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